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Weserbergland: Soforthilfe für Hochwasseropfer startet

Ab Montag 14.08. kann die Soforthilfe für Hochwasseropfer beim Landkreis Hameln-Pyrmont beantragt werden. Das Land Niedersachsen hat insgesamt 50 Millionen Euro für finanzielle Hilfen an Betroffene bereitgestellt. Die Soforthilfe soll akute Notlagen bei der Unterkunft oder der Wiederbeschaffung von Hausrat finanziell überbrücken. Bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro können Privathaushalte unbürokratische Hilfe erhalten. Mehr Informationen zur Soforthilfe und das entsprechende Antragsformular werden ab heute,unter www.hochwasser.niedersachsen.de in das Internet eingestellt. Im Landkreis Hameln-Pyrmont können vom Hochwasser Betroffene in Bad Münder, Coppenbrügge und Salzhemmendorf einen Antrag auf Soforthilfe stellen. Im Bereich der Stadt Hameln sind Einwohnerinnen und Einwohner die östlich der Weser wohnen, antragsberechtigt. Anträge können bis zum 15.November 2017 gestellt werden. Zuständig für die Anträge aus Bad Münder, Coppenbrügge und Salzhemmendorf ist das Amt für Feuerwehr/Katastrophenschutz/Rettungsdienst vom Landkreis Hameln-Pyrmont. Fragen zu dieser Leistung werden unter der Telefonnummer 05151/9032405 beantwortet. Antragsformulare können online unter www.hameln-pyrmont.de ausgefüllt und ausgedruckt werden; darüber hinaus liegen Antragsformulare im Kreishaus aus. In den Rathäusern in Bad Münder, Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Hameln werden bei Bedarf ebenfalls Antragsformulare ausgegeben. Betroffene aus dem Stadtgebiet Hameln müssen den Antrag bei der Stadt Hameln im Rathaus stellen.

Auch im Landkreis Holzminden können ab Montag Anträge zur Hochwasserentschädigung eingereicht werden. Zentrale Ansprechpartner für die Abwicklung der Hochwasserschäden im Juli 2017 sind Ralph Schwekendiek (Tel. 05531/707-301) oder Sven Henze (Tel. 05531/707-426). Die E-mail-Adresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Auf dem Postweg senden Sie die Anträge bitte an Landkreis Holzminden, Untere Wasserbehörde, Postfach 13 53, 37593 Holzminden.

Springe: Niedersächsisches Zentrum für gute digitale Arbeit und Mitbestimmung eingeweiht

An der Heimvolkshochschule Springe ist am Wochenende das Niedersächsische Zentrum für gute digitale Arbeit und Mitbestimmung eingerichtet worden.Die Einrichtung soll sich mit den Folgen des digitalen Wandels für Wirtschaft und Gesellschaft befassen. Das Land unterstützt das Projekt in der Anfangsphase mit einer Anschubfinanzierung. Die offizielle Eröffnung wurde am Wochenende im Rahmen des Diskussionsforums Springer Dialog gefeiert. Promineter Gast war Niedersachsens Wirtschaftminister Olaf Lies, der das Zentrum als einen Beitrag zur digitalen Bildung sieht.

Weserbergland: Baumfällungen zwischen Nienstedt und Barsinghausen

An der Landstraße L 401 zwischen Nienstedt und Barsinghausen-Egestorf werden ab heute zahlreiche Bäume gefällt. Die Arbeiten sollen drei Wochen dauern. Die Straße ist während dieser Zeit inTeilbereichen zeitweise halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeleitet. Auslöser dieser Maßnahme war der starke Schneefall Anfang November des vergangenen Jahres. Die vielbefahrene Straße musste für mehrere Tage gesperrt werden, weil viele Bäume unter der Last des Nass-Schnees auf die Straße stürzten. Daraufhin hatte die zuständige Straßenbauverwaltung das Forstamt aufgefordert, durch Fällung potentiell gefährdeter Bäume Vorsorge zu treffen.

Weserbergland: Hilfe für Hochwasser-Opfer

Niedersachsens Finanzministerium will Hochwasser-Opfern mit Steuererleichterungen helfen. Dazu zähle, dass fällige Steuern bis zum 30. November gestundet und Vorauszahlungen angepasst werden könnten, hieß es aus dem Ministerium. Flutopfer, die Hausrat oder Kleidung beschaffen oder Schäden beseitigen müssten, könnten dies als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Der Energieversorger E.ON will ebenfalls helfen: das Unternehmen will allen Kunden, bei denen Wasserpumpen und Trockengeräte Extra-Stromkosten verursachen, 200 Euro erstatten. E.ON-Kunden müssten sich bis Ende August mit einer Hochwasser-Bescheinigung der zuständigen Kommune an E.ON wenden. Die Hilfszahlung werde dann bei der nächsten Jahresabrechnung gutgeschrieben, verspricht das Unternehmen.

Hameln: Zeugnisse im Bildungszentrum für Pflegeberufe Weserbergland

Im Bildungszentrum für Pflegeberufe wurden neun Auszubildenden der Klasse 36a jetzt die Examenszeugnisse und Berufszulassungen als Altenpflegerinnen und Altenpfleger überreicht. Schulleiterin Ulrike Bäßler: "Das war eine sehr kleine Klasse; dieses hatte für die Schülerinnen und Schüler den Vorteil, von unseren Lehrerinnen und Lehrern sehr eng und intensiv betreut zu werden. Dieses spiegelt sich zum Teil in den guten Leistungen bei den Examensprüfungen wider. Melanie Burtelt ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Insgesamt freuen wir uns als Schule damit einmal mehr hochwertige Fachkräfte für die Altenpflegeeinrichtungen in der Region ausgebildet zu haben." Die Ausbildung in der Altenpflege geht über drei Jahre und umfasst neben 2.500 Stunden praktischer Ausbildung 2.400 Theoriestunden. Zwei weitere Schülerinnen aus der Klasse 36a werden ihr Examen aus persönlichen Gründen verspätet in den nächsten Wochen ablegen. Klassenlehrerin Renate Meier-Metschl ergänzt: "Altenpflege ist schon lange nicht mehr nur Essen anreichen und Betten machen, sondern verlangt sichere Grundlagen in Medizin, Psychologie und zum Beispiel Kommunikationsgestaltung. Außerdem darf gerade in diesem Beruf die menschliche Zuwendung nie vergessen werden." Alle Absolventen haben schon seit Monaten ihre Arbeitsverträge in der Tasche. Nach wie vor werden Pflegefachkräfte in der Altenpflege dringend gesucht. Das Bildungszentrum für Pflegeberufe Weserbergland hat seinen Standort an der Ohsener Straße 108 in Hameln. Der nächste Ausbildungsstart ist am 01.10. dieses Jahres. Bewerbungen können auch online erfolgen.

 

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