Im Studio: Paulina Kretschmar

Paulina Kretschmar

UKW  99,3 + 94,8     Kabel 102,9

Niedersachsen: Umweltminister Wenzel fordert nach Unwettern mehr Klimaschutz

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel lobt nach Unwettern Rettungs- und Hilfsdienste und fordert mehr Forschung und verbesserten Klimaschutz. Wenzel sieht im Unwettergeschehen der vergangenen Tage einen weiteren Anlass zur gründlicheren Untersuchung und Bewertung der offenbar zunehmenden Häufigkeit von Extremwetterereignissen. Nach den Toten und Verletzten, den überschwemmten Straßen und Kellern, nach Stromausfällen und dem Zusammenbruch des Bahnverkehrs könne man nicht einfach nur wieder zur Tagesordnung übergegangen werden, sagte der Minister am Wochenende in Hannover. Schwere Gewitter, Hagelschläge und große Regenmengen seien zwar grundsätzlich keine unbekannten Phänomene. Die Intensität, die Häufigkeit und die Unberechenbarkeit scheinen jedoch zuzunehmen, sagte Wenzel. Der CO2-Preis müsse durch einen wirkungsvollen Emissionshandel gestärkt werden und Energieeinsparung und Energieeffizienz gehören an die Spitze der Agenda, sagte Wenzel.

Hameln/ Hannover: Protest der Elternschaft der Grundschule Hameln-Rohrsen

Da die Sprachlernklasse in der Grundschule Hameln-Rohrsen, die seit 2011 eingerichtet worden ist, zum Schuljahr 2017/2018 gestrichen werden soll und die Stundenzuweisung für weitere dringend erforderliche Fördermaßnahmen erheblich reduziert wurde, hat die Elternschaft der Schule ein Protestschreiben an die zuständige Kultusministerin Heiligenstadt (SPD) formuliert. In diesem Schreiben, versehen mit diversen Unterschriften aus der Elternschaft, wurde klargestellt, dass zum 01.08.2017 mit 22 nichtdeutschsprachigen Kindern in der Sprachlernklasse zu rechnen ist. Die CDU Landtagsabgeordneten Petra Joumaah und Otto Deppmeyer hatten anlässlich der letzten Sitzung des Landtages im Juni Gelegenheit, dieses Schreiben der Kultusministerin zu übergeben mit der Bitte, den Forderungen der Elternschaft entgegen zu kommen. Otto Deppmeyer betonte „ohne die erforderliche Lehrerstundenzuweisung kann eine gelungenen Integration von Schülerinnen und Schülern, die aus verschiedenen Ländern kommen, zukünftig nicht gelingen und Petra Joumaah ergänzte „gute Bildung für alle braucht auch gute Voraussetzungen“.

Niedersachsen: Das Krebsregister Niedersachsen veröffentlicht einen neuen Jahresbericht

Das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (EKN) stellt in seinem neuen Jahresbericht Zahlen zur Krebshäufigkeit in Niedersachsen für das Diagnosejahr 2014 vor. Zu Krebs insgesamt und 21 häufigen Krebserkrankungen berichtet das EKN über zeitliche Entwicklungen, regionale Verteilungen und Überlebenszeiten. 2014 erkrankten in Niedersachsen 49.666 Menschen, 26.285 Männer und 23.381 Frauen neu an Krebs. Brustkrebs stellt mit 31 % die mit Abstand häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen, Prostatakrebs mit 24 % die häufigste bei Männern dar. Insgesamt lebten Ende 2014 etwa 245.000 Menschen in Niedersachsen, 122.700 Männer und 122.300 Frauen, bei denen in den letzten zehn Jahren eine Krebserkrankung festgestellt wurde. 22.055 Menschen, 12.174 Männer und 9.881 Frauen, starben 2014 an Krebs. In einer neuen interaktiven Berichtsform stellt das EKN nun die aktualisierten Daten der letzten fünf Diagnosejahre (2010-2014) in Diagrammen, Karten und Tabellen auch im Internet zur Verfügung unter www.krebsregister-niedersachsen.de. Ziel ist es, die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen in Zukunft so gering wie möglich zu halten; umfangreiche Informationen sind entscheidend, um die Prävention und die Therapie im Kampf gegen Krebs zu stärken, zusätzlich zum Epidemiologischen Krebsregister wird in Niedersachsen ein Klinisches Krebsregister aufgebaut. Der Bericht ‚Krebs in Niedersachsen 2014‘ ist unter www.krebsregister-niedersachsen.de im Internet abrufbar. Eine Druckfassung kann kostenfrei beim EKN bestellt werden.

Niedersachsen: Verband der Elternräte kritisiert Kultusministerin

Die Schüler haben in dieser Woche Zeugnisse bekommen. Aber auch das Kultusministerium: Der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens hat dem Kultusministerium ein schlechtes Zeugnis für die im abgelaufenen Schuljahr geleistete Arbeit ausgestellt. Geschäftsführerin Petra Wiedenroth aus Hameln wirft Ministerin Frauke Heiligenstadt vor, dass die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien einen historischen Tiefststand erreicht habe. Auch die Umsetzung der Inklusion werde vom Kultusministerium nicht ausreichend finanziell unterstützt. Wegen der Abschaffung der „Förderschule Lernen“ müssten immer mehr Schüler mit Förderbedarf an den Regelschulen aufgenommen werden. Dafür reiche das von der Landesregierung zur Verfügung gestellte Geld bei weitem nicht aus. Eine weitere Baustelle seien die Klassenfahrten. Eine Umfrage ihres Verbandes habe nachgewiesen, dass 84 Prozent der Gymnasien wegen fehlender Mittel weniger Schüler auf Reisen schicken werden. Die vom Kultusministerium angekündigte kleine Budgeterhöhung reiche nicht aus. Auch die zu geringe Zahl an Schulsozialarbeitern steht bei dem Verband in der Kritik. Diese würden heutzutage nicht nur an Grundschulen, sondern auch an Gymnasien auf jeden Fall gebraucht, so Wiedenroth.

Niedersachsen: Laut einer Umfrage der Kaufmännischen Krankenkasse frühstücken Frauen gesünder als Männer

Müsli, Joghurt oder Quark: Jede zweite Frau greift beim Frühstück gern zu diesen tendenziell gesunden Fitmachern. Bei den Männern ist es dagegen nur jeder Dritte. Zu diesem Ergebnis kommt eine forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse unter 1.000 Befragten. Brot und Brötchen sind bei den Deutschen zum Frühstück gleichermaßen beliebt: Allerdings wird ein herzhafter Belag mit Wurst oder Käse eher bevorzugt, als süße Aufstriche wie Honig, Marmelade oder Schokocreme. Auch das Alter spielt bei den Vorlieben für eine Frühstücksvariante eine entscheidende Rolle. Während die Generation 50plus vor allem zu Brot und Brötchen greift, sind Milchprodukte, Müsli oder Cornflakes eher bei den Jüngeren beliebt. Erfreulich sei, dass immerhin 88 Prozent der Befragten überhaupt morgens frühstücken, sagt Christian Klemeth von der KKH in Hameln. Zwei Drittel der Deutschen nehmen das Frühstück zu Hause ein, nur sechs Prozent frühstücken unterwegs.

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Tag

es läuft...
You're the Voice von John Farnham

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv

 

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

 


©2017 Radio Aktiv