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Emmerthal

Emmerthal: Landeskulturstiftung bewilligt Förderung für Bückeberg

Die Stiftung Niedersachsen hat für die Erschließung des Bückebergs als Dokumentationsstätte 50.000 Euro bewilligt. Zur Begründung heißt es, die Stiftung sehe im Bückeberg einen zentralen Ort der nationalsozialistischen Selbstinszenierung. Es sei der Stiftung ein Anliegen, dass diese Propagandastätte als Bildungs- und Lernort erschlossen wird. Das vorliegende Konzept gewährleiste einen sensiblen und kompetenten Umgang mit diesem schwierigen Erbe. Die Stiftung Niedersachsenfür Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung unterstützt seit 1987 gemeinnützige Projekte im ganzen Land, um so die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen zu stärken. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist zudem selbst operativ tätig.

Hameln-Pyrmont: Öffentliches Fachforum zu NS Dokumentationsstätten

Seit Wochen wird das Thema Lern- und Erinnerungsort auf dem Bückeberg – dem Platz der Inszenierung der Reichserntedankfeste der Nazis von 1934 bis 1937 – erbittert diskutiert. Auf dem 1. Fachforum „Erinnerungskultur Bückeberg“ soll es nun ausführliche Informationen geben. Fachleute aus den Bereichen Geschichte, Bildung und Politik werden die historische und aktuelle Bedeutung von NS-Dokumentationsstätten darstellen und in großer Runde darüber diskutieren. Das öffentliche Fachforum findet am Freitagnachmittag, dem 23. Februar, ab 15 Uhr im Alten Hallenbad, Hafenstraße 19, in Hameln statt. Organisiert wird das Forum vom Landkreis Hameln-Pyrmont. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 20. Februar gebeten. Die Planungen für das 1. Fachforum „Erinnerungskultur Bückeberg“ sehen zunächst rund 90 Minuten fachliche Beiträge vor, dann folgen vier Diskussionsforen und zum Abschluss eine Podiumsdiskussion. Die Diskussionsforen befassen sich mit den Themen: NS-Dokumentationsstätten als Lern- und Weiterbildungsort, Politik der Ausgrenzung am Beispiel des Reichserntedankfestes, Reichsbauernstadt Goslar sowie NS-Dokumentationsstätten und ihre Wirkung auf die Region. Neben geladenen Vertretern aus Politik, Bildung, Kultur und Verwaltung sind auch interessierte Bürger zu diesem Fachforum eingeladen: um Anmeldung im Büro von Landrat Tjark Bartels bei Ann-Christin Bloß per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05151/9039901 wird gebeten. Bei der Anmeldung wird um Angabe eines der vier Diskussionsforen gebeten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Der Zugang zum Alten Hallenbad ist barrierefrei. Weitere Informationen zum Projekt Bückeberg sind hier erhältlich: www.geschichte-hameln.de.

Amelgatzen: Diskussion um Emmer-Insel

In Amelgatzen sorgt die geplante Renaturierung der Emmer-Insel für Diskussionen. Bürger kritisieren, dass dieMaßnahmen die Bewohner nicht vor einem Hochwasser schützen würden. Außerdem seien die Anwohner nicht einbezogen worden. Erster Gemeinderat Elmar Günzel sagte dagegen, primäres Ziel sei die ökologische Aufwertung der Emmerinsel und nicht der Hochwasserschutz. Zudem sei der Landkreis Auftraggeber der Maßnahme und dieser sei auch zukünftig für die Pflege des Geländes zuständig. Im Sommer sollen nun die Anwohner in einer erneuten Ortsratssitzung in den Planungsprozess mit eingebunden werden. Frühester Bautermin sei ohnehin Ende des Jahres, so Planerin Anja Siegmann vom zuständigen Ingenieurbüro.

Emmerthal: Lüntorf feiert Karneval

Der Emmerthaler Ortsteil Lüntorf lädt am heutigen Sonntag (11.2.) wieder zum Karnevalsumzug ein. Seit über 50 Jahren wird dort jedes Jahr Karneval gefeiert. Eine der Hauptattraktionen ist der Umzug, der heute Nachmittag um 14.11 Uhr startet. Der Vorsitzende des Lüntorfer Karnevalsverein, Thomas Dörries, hofft auf zahlreiche Besucher. Danach geht es mit dem Kinderkarneval weiter.

Hameln/Emmerthal: Informationsveranstaltung zum Bückeberg-Projekt

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Projekt eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg ein. Der Historiker Bernhard Gelderblom wird zunächst Funktion und Bedeutung des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten. Das Fest, das von 1933 bis 1937 fünfmal stattfand, gehörte zu den größten Massenkundgebungen des Regimes. Im zweiten Teil des Abends soll der gegenwärtig in der Öffentlichkeit kontrovers besprochene Gestaltungsentwurf für einen Dokumentations- und Lernort Bückeberg vorgestellt und diskutiert werden. Zeit und Ort: Montag, den 12. Februar 2018, um 20.00 Uhr in der Sumpfblume, Am Stockhof 2A, 31785 Hameln

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