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Hessisch Oldendorf: Wie standfest sind die Grabsteine?

Die diesjährige Standsicherheitsüberprüfung der Grabsteine auf den Hessisch Oldendorfer Friedhöfen beginnt. Dies ist eine notwendige Maßnahme, können doch Grabsteine, von denen manche bis zu einer halben Tonne schwer sind, zu einer tödlichen Gefahr werden, wenn sie etwa durch Frost- oder andere Witterungseinwirkungen nicht mehr stabil in ihrer Verankerung stehen. Die Prüfung wird in diesem Jahr auf allen städtischen Friedhöfen ab der 30. Kalenderwoche/ ab 23. Juli durchgeführt. Gleichzeitig werden die Grabstätten auch auf ihren Pflegezustand und auf den Ablauf der Ruhefrist kontrolliert. Ein Aufkleber weist die jeweiligen Nutzungsberechtigten und Friedhofsbesucher darauf hin, wenn die Prüfung ergeben hat, dass ein Grabstein umzustürzen droht. Das ist immer dann der Fall, wenn bei einer Belastungsprobe mit einer Kraft von 300 N bis 500 N Schwankungen des Steins festzustellen sind. Außerdem werden die Nutzungsberechtigten auch schriftlich informiert.

Niedersachsen: NSGB fordert Studienplätze für Landärzte und bessere Vergütung

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund befürchtet, dass es in den nächsten Jahren zu einer dramatischen Unterversorgung mit Hausärzten im ländlichen Raum kommt. Bis 2030 gingen 5.000 Ärztinnen und Ärzte (von insgesamt 14.600) in den Ruhestand. Daher müsse alles Erdenkliche getan werden, um die Hausärztliche Versorgung auch außerhalb von Großstädten sicherzustellen und den Landarztberuf attraktiver zu machen. Um der Landespolitik Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, hat der Spitzenverband der mittleren und kleinen Städte und Gemeinden in Niedersachsen einen 10-Punkte-Plan erarbeitet. „Auf jeden Fall sollte sich Niedersachsen die Landarztinitiative in Nordrhein-Westfalen als Beispiel nehmen! Das Land vergibt dort künftig 7,6 % der Medizinstudienplätze an Studentinnen und Studenten, die sich verpflichten, für zehn Jahre als Hausärzte auf dem Land zu arbeiten. Zudem müssen zusätzliche Studienplätze geschaffen und die Wünsche und Bedürfnisse der Mediziner besser berücksichtigt werden. Dazu gehören teilzeitgerechte Arbeitsplätze in Medizinischen Versorgungszentren kleiner Orte, damit zum Beispiel der Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeiten wieder ermöglicht wird. Darüber hinaus kann auch ein „Landarztzuschlag“ bei der Vergütung ein geeigneter Anreiz sein, ebenso wie Förderprogramme für Ärzte die sich im Ländlichen Raum niederlassen“, heißt es in einer Mitteilung des NSGB.

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