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Beim Blomberger Elektronikhersteller Phoenix Contact steht ein umfangreicher Stellenabbau in der Region bevor.
Das Unternehmen wolle sich den veränderten geopolitischen Strukturen anpassen und sich international, insbesondere in den Kernregionen China, Indien und USA wettbewerbsfähiger aufstellen, heißt es zur Begründung. Wegen der Veränderungen in den globalen Lieferketten will das Unternehmen rund 600 Stellen in verschiedenen Unternehmensbereichen vorrangig am Standort Blomberg in den nächsten Jahren abbauen. Der Stellenabbau soll möglichst sozialverträglich umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Arbeitgebervertretern wurde ein Programm mit verschiedenen Maßnahmen entwickelt, wie einem internen Arbeitsmarkt, einem Freiwilligenprogramm mit Bausteinen wie Altersteilzeit, früherer Renteneinritt und individuelle Arbeitszeitabsenkung als Teilzeit-Angebot. Dadurch sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.
Perspektivisch geht das Unternehmen von zunehmend protektionistisch gelenkten Regionen aus mit den beiden Wirtschaftsräumen USA und China sowie Europa in der Mitte. Durch die Politik der neuen US-Regierung, insbesondere mit der Einführung von Zöllen, werde die Entwicklung getrennter Wirtschaftsräume deutlich verschärft. Der Wettbewerbsdruck in Europa werde sich hierdurch erheblich verstärken.
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