Lippe: Neue Mobilität im ländlichen Raum – MONOCAB lädt zum Dialog ein

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Wie kann der öffentliche Nahverkehr im ländlichen Raum zukunftsfähig gestaltet werden? Das Projekt MONOCAB zeigt einen möglichen Weg: autonom fahrende, einspurige Kabinen, die auf bestehenden Bahntrassen unterwegs sind. Um das Konzept vorzustellen und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten, lädt das Team des gemeinsamen Forschungsprojekts der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL), der Hochschule Bielefeld und des Fraunhofer IOSB-INA zum Austausch ein. Alle Interessierten haben Gelegenheit, das MONOCAB aus nächster Nähe kennenzulernen, eine Testfahrt zu erleben und sich direkt mit den Forschenden auszutauschen. Die Veranstaltungen sind in der Montagehalle im BegaPark in Dörentrup-Humfeld, Industriestraße. Am Freitag, dem 4. April, 15 bis 17.30 Uhr und am 9. Mai, 15 bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter: eveeno.com/monocab_testtage.

Seit mehr als vier Jahren forscht das interdisziplinäre Team an der Idee des MONOCABs – einem autonom fahrenden Individual-Personennahverkehr (IPNV), der bestehende Bahntrassen nutzt. Das Konzept könnte in ländlichen Regionen eine nachhaltige Alternative zum motorisierten Individualverkehr (MIV) bieten und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sinnvoll ergänzen. Entstanden ist die Idee aus ehrenamtlichem Engagement und dem Bestreben, die Extertal- und Begatalbahn zu erhalten. In enger Zusammenarbeit mit Kommunen und mit Unterstützung des Kreises Lippe hat sich das Projekt zu einem Modell für zukunftsfähige Verkehrslösungen entwickelt.




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