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Der erfolgreiche Kampf gegen Geldautomatensprengungen führt nach Einschätzung des niedersächsischen Landeskriminalamts zu Ausweichbewegungen der Täter in andere Länder. Die Ausweichbewegungen seien bislang hauptsächlich nach Österreich zu beobachten, sagte der niedersächsische LKA-Chef Friedo de Vries. Nachdem die Täter ihre Aktionen aus Niedersachsen in die südlichen Bundesländer verlegt hätten, zögen sie offensichtlich weiter in angrenzende Länder. Wie zuvor in Niedersachsen würden die Taten niederländischen Banden zugerechnet, die überwiegend aus dem Raum Utrecht stammten. Insgesamt gehe die Polizei davon aus, dass die Gruppen bis zu 600 Menschen zählen, die arbeitsteilig und in wechselnden Rollen für die Sprengungen verantwortlich sind. In Niedersachsen sank die Zahl der gesprengten Geldautomaten im vergangenen Jahr auf 19, nach 39 Fällen ein Jahr zuvor und 68 Fällen im Jahr 2022. Im laufenden Jahr waren es nach Angaben des Landeskriminalamts bis zum Stichtag 27. Februar drei Taten.
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