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Holzminden: Fünf Wohnungseinbrecher vorläufig festgenommen

Im Kampf gegen Wohnungseinbruchdiebstahl ist der Holzmindener Polizei am Montag, dem 20.02.2017, ein großer Wurf gelungen. Die Beamten konnten fünf Männer vorläufig festnehmen, die in Verdacht stehen, mindestens neun Wohnungseinbrüche begangen zu haben. Die Tatorte befinden sich im Stadtgebiet von Holzminden. Die Taten konzentrierten sich auf die drei Wochenenden im Februar, bei denen die Täter durch Einwerfen bzw. Einschlagen der Fensterscheiben in die Wohnhäuser eingedrungen sind und diese anschließend nach Wertgegenständen durchsucht hatten. Die angegangenen Häuser befanden sich dabei im Bereich Sohnreystraße / Bodenstraße / Kaufmannsgarten, im Bereich Schneckenbergstraße, Eichendorffstraße und Fontanestraße sowie in der Gutenbergstraße. Bei den Einbrüchen wurden insbesondere Schmuckgegenstände, Münzen, Bargeld, Computer und Unterhaltungselektronik entwendet. Die genaue Gesamtschadenssumme steht derzeit noch nicht fest, dürfte aber mehrere 10.000 Euro betragen. Auf die Spur der mutmaßlichen Täter kam die Polizei durch eine Personenkontrolle. Die beiden kontrollierten Personen hatten während der Überprüfung ein Tablet in Benutzung, das als Beute aus einem der Einbrüche stammt. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnanschrift in Holzminden stießen die Beamten auf ein Bettenlager, das darauf hindeutete, dass noch weitere Personen diese Räumlichkeiten als Unterschlupf aufsuchen. In der Wohnung konnte weiteres Diebesgut aufgefunden werden, das den vier Taten vom Wochenende 11./12.02.2017 zugeordnet werden konnte. Da aufgrund der in der Wohnung zurückgelassenen Ausweispapiere die Identitäten der weiteren Wohnungsnutzer bekannt war, konnten diese Gesuchten im Stadtgebiet angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Die Zuordnung der sichergestellten Schmuckgegenstände zu den einzelnen Taten dauert noch an. Die fünf Männer (19, 19, 21, 29 und 43) aus Südosteuropa wurden erkennungsdienstlich behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten die vorläufig Festgenommenen aufgrund fehlender Haftgründe auf freien Fuß gesetzt werden.

Holzminden: Ungewollter Zwischenstopp

Polizeibericht: (Holzminden) Am Freitag, 17.02.2017, gegen 19:45 Uhr, ging bei der Einsatzleitstelle der Polizei in Hameln der Notruf einer
jungen Frau ein, der die Polizei im Anschluss fast fünf Stunden beschäftigen sollte. Was war passiert? Ursprünglich wollte die 21-jährige Studentin aus Holzminden nach Brakel fahren, um dort Angehörige zu besuchen. Dieses Ziel gab sie schließlich auch in ihr Navigationsgerät ein. Offensichtlich schlich sich aber bei der Eingabe ein Fehler ein und die Studentin steuerte zunächst ein ungewolltes Zwischenziel - mitten im Solling - an. Als die 21-Jährige den Fehler bemerkte befand sie sich bereits auf einem winterglatten Waldweg. Beim Wenden rutschte sie mit ihrem Auto in einen Graben, aus dem sie sich nicht mehr selbst befreien konnte. Schließlich setzte die junge Frau einen Notruf ab, der aufgrund der schlechten Verbindung allerdings mitten im Gespräch abbrach. Mit nur sehr dürftigen Ortsangaben machten sich insgesamt vier Streifenwagen der Holzmindener Polizei im Solling auf die Suche nach der Frau. Schließlich wurde sie nach fast fünf Stunden in einem Waldstück östlich von Mühlenberg wohlbehalten gefunden. Wie das ungewollte Zwischenziel ins Navigationsgerät gekommen ist, konnte sich die junge Frau nicht erklären.

Weserbergland: Kriminalstatistik vorgestellt

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat heute (17.02.) ihre Kriminalstatistik für das Jahr 2016 vorgestellt. Die Zahl der Straftaten lag demnach mit rund 12.700 auf dem niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Die sogenannte Häufigkeitszahl – das ist die Zahl der Straftaten je 100.000 Einwohner – lag für beide Landkreise bei knapp 5.800 (5.776) und damit noch einmal deutlich unter dem Vorjahreswert von über 6.000 (6.022) Die Kriminalitätsbelastung in Hameln-Pyrmont (6.215) und insbesondere auch in Holzminden (4.867) liegt damit weiterhin unter dem Landesdurchschnitt (7.090). Mit einer Aufklärungsquote im letzten Jahr von knapp 69 (68,85) Prozent konnte die Polizeiinspektion erneut einen Spitzenwert in Niedersachsen (landesweit 61,41 Prozent) erreichen. Weniger positiv fällt die Entwicklung allerdings bei den Wohnungseinbrüchen aus. In diesem Bereich wurde mit 350 Straftaten ein Anstieg von gut 9 (9,03) Prozent registriert. Landesweit waren die Fallzahlen dagegen um rund 1 Prozent sogar leicht zurückgegangen. Sorge bereitet auch der Bereich Cybercrime – also Straftaten, die über oder im Internet begangen werden. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es diesmal bei den Fallzahlen zwar einen Rückgang von knapp 1000 auf gut 800. Im mehrjährigen Vergleich ist die Tendenz allerdings weiterhin steigend. Neben den typischen Vermögensdelikten spiele das Tatmittel Internet zudem eine zunehmende Rolle bei Beleidigungen, Bedrohung, Nötigung und Sexualstraftaten sowie bei Drogenhandel, Erpressung oder bei Waffendelikten.

Holzminden: Kooperationsnetzwerk gegründet

Holzmindens Landrätin Angela Schürzeberg hat einen länderübergreifenden Kooperationsvertrag gemeinsam mit Vertretern der anderen Beteiligten unterzeichnet. Künftig wollen neben dem Landkreis Holzminden auch der Kreis Höxter, die Städte Holzminden und Höxter, das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, Weserpulsar e.V., die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter sowie den Firmen Gebrüder Becker und Otto Künnecke enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, an der Weser ein bundesländerübergreifendes Kooperationsnetzwerk zur Stärkung des wirtschaftlichen Potentials in der Region Holzminden-Höxter zu bilden. Zum Beispiel sollen Innovationen in Handwerk, Industrie und Dienstleistungen unterstützt werden. Eine Netzwerkmanagerin wurde bereits eingestellt und die ersten Projekte jetzt laufen an.

Holzminden: Landrätin gratuliert Haarmann-Möllinger-Preisträgern

Landrätin Angela Schürzeberg gratulierte als eine der ersten den Preisträgern des von Prof. Dr. Klaus Töpfer und Mechthild Töpfer gestifteten Haarmann-Möllinger-Preises in Höxter. „Ich freue mich besonders, dass die Georg-von-Langen-Schule aus Holzminden gemeinsam mit dem Berufskolleg Kreis Höxter die ersten Preisträger dieses neu gestifteten Preises sind.“ Andreas Hölzchen, sein Stellvertreter Dr. Thomas Meyer und Michael Urhahne vom Berufskolleg Kreis Höxter konnten den Preis entgegen nehmen. Damit wurde ihre länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Schaffung eines attraktiven Berufsschulangebotes, das sie teilweise gegen viele Widerstände durchsetzen mussten, gewürdigt. Damit werden die Stärken an den jeweiligen Standorten genutzt und den Auszubildenden teilweise lange Fahrwege erspart. So werden zum Beispiel die Auszubildenden auch aus dem Kreis Höxter in Holzminden und nicht in Paderborn geschult. Prof. Dr. Klaus Töpfer würdigte dieses Engagement in seiner Laudatio ganz besonders und machte deutlich, warum er und seine Frau diesen Preis gestiftet haben. Andreas Hölzchen hob hervor, dass er seine Aufgabe als Schulleiter darin sehe auch die Verantwortung für die Region zu übernehmen; ein Dienstleister für die Region zu sein. Und diese Verantwortung höre nicht an der Kreisgrenze auf.

 

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