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Emmerthal

Emmerthal: 18-Jährige mit Leichtkrad verunglückt

Auf der Bundesstraße 83 ist Mittwochmorgen zwischen Emmern und Ohr eine 18-jährige Fahrerin eines Kreidler-Leichtkraftrades schwer verunglückt. Die junge Frau aus Emmerthal fuhr auf der Bundesstraße in Richtung Hameln, als sie gegen 07.40 Uhr kurz vor dem Ortseingang Ohr von der Fahrbahn abkam und über den Grünstreifen rutschte. Die Emmerthalerin wurde verletzt in eine Klinik gebracht. Als Ursache des Unfalls kann eine Sturmböe nicht ausgeschlossen werden.

Emmerthal: Rund 40 Besucher beim Forum Sicherheit

Wie sicher lebt es sich eigentlich bei uns? Kann uns die Polizei noch ausreichend schützen? Das war gestern Abend in Emmerthal Thema. CDU und Unabhängige hatten die Emmerthaler Bürger zum ersten Sicherheitsforum eingeladen. Rund vierzig Besucher waren gekommen. Der Leiter des zentralen Kriminaldienstes bei der Hamelner Polizeiinspektion Jens Kozik sagte, die objektive Sicherheitslage in Emmerthal sei gut. Sorge haben die Menschen aber dennoch, vor allem, weil die Polizeistation im letzten Jahr personell ausgedünnt wurde. Das sei nötig und richtig gewesen, sagte Kozik, weil sich die Polizei einer Vielzahl von Aufgaben stellen müsse. Emmerthal werde nach wie vor gut versorgt. Was helfen könne das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern, sei z.B. gute Nachbarschaft. Sicherheit könne besser im Netzwerk erreicht werden. Trotzdem bleibe die Polizei der erste Ansprechpartner.

Emmerthal: Gemeinderat hat den Haushalt für 2017 verabschiedet

Der Haushalt wurde mehrheitlich mit den Stimmen von CDU FWE und AfD beschlossen. SPD, Grüne und Bürgermeister stimmten dagegen. 4,4 Millionen Euro Defizit hat die Gemeinde Emmerthal im aktuellen Haushalt. Davon sind 1,5 Millionen Euro ein strukturelles Defizit. Das heißt, die Gemeinde gibt mehr aus, als sie einnimmt. Strittiger Punkt waren die Personalkosten. Hier stimmten CDU, FWE und AfD dafür, 130.000 Euro einzusparen. SPD, Grüne und Bürgermeister Andreas Großmann waren dagegen.

Emmerthal: Bückeberg als Dokumentationsort

Der Kreisschulausschuss hat der Finanzierung für einen Dokumentationsort des Reichserntedankfestes auf dem Bückeberg zugestimmt. Bis 2019 sollen finanzielle Mittel in Höhe von 84.000 Euro zur Erstellung eines Informations- und Lernortes bereitgestellt werden. Der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom ist Initiator des Projektes. Das Reichserntedankfest auf dem Bückeberg nahe Emmerthal, war in den Jahren 1933 bis 1937 eine Propagandaveranstaltung der Nationalsozialisten. Die Dokumentation dieses Ortes sei wichtig, um zu verstehen wie die Nationalsozialisten ihre Macht ausbauten, erklärte Gelderblom im zuständigen Ausschuss. Auf dem Bückeberg sollen Informationstafeln mit Texten und Bildern die Hintergründe zum Nationalsozialismus erklären. Auch hier im Weserbergland nahmen tausende an den Reichserntedankfesten teil. Die Politik sagt, es sei ein wichtiger Ort als Zeitzeugendokument, der aufgearbeitet werden müsse. Bis auf die AfD, die an der Abstimmung zur finanziellen Förderung nicht teilgenommen hat, stimmten alle Parteien dem Antrag zu. Es wurden aber auch Bedenken geäußert, dass die Entstehung eines Dokumentationsortes als ein Pilgerort für Neo-Nazis dienen könnte.

Emmerthal: Verwaltung setzt auf mobile Messtafel

In Emmerthal Börry soll es keine feste Geschwindigkeitsmesstafel geben. Der Ortsrat hatte zwei solcher Tafeln gefordert, um den Schulweg sicherer zu machen. Durch die Konzentration von Kindergarten und Schule in der Ortsmitte seien die Kinder durch den Verkehr gefährdet. Geschwindigkeitstafeln sollten hier Autofahrer aufmerksam machen, so Reinhard Feyer, SPD Ratsherr und Mitglied im Ortsrat. Bürgermeister Andreas Großmann lehnte den Antrag aus Sicht der Verwaltung ab, weil damit ein Präzedenzfall geschaffen würde und auch andere Ortschaften solche Schilder an den Ortsein- und Ausgängen fordern würden. Die Gemeinde will aber eine zweite mobile Tafel anschaffen. Der Vorteil sei hier, dass kein Gewohnheitseffekt eintrete. Die Kosten für eine Tafel betragen 6.500 Euro.

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